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Mein Schmerz und die Anderen : Zur Alteritätserfahrung leiblich-affektiver Betroffenheit / Anna Maria König.

By: Material type: TextLanguage: German Series: Phänomenologische Untersuchungen ; 41. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2025Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, Brill | Fink, 2025Copyright date: ©2025Description: 1 online resource (328 pages) : illustrationsContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846769287
Other title:
  • Zur Alteritätserfahrung leiblich-affektiver Betroffenheit
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Mein Schmerz und die Anderen : Zur Alteritätserfahrung leiblich-affektiver Betroffenheit.DDC classification:
  • 100 23
LOC classification:
  • PZ7.S588
Online resources: Summary: Schmerz ist ein Beziehungsgeschehen. Gefühle der Einsamkeit und Isolation bedingen, dass man dem Verhältnis zu anderen Menschen und ihrer Bedeutung für den erlebten Schmerz kaum Aufmerksamkeit schenkt. Dass es jedoch einen großen Unterschied macht, ob man mitfühlend berührt und getröstet oder ignoriert wird, zeigt die Erfahrung. Durch die Analyse, u. a. von Folter, Selbstverletzung oder Geburtsschmerz, wird ausgelotet, wie andere Menschen den eigenen Schmerz beeinflussen. Die konkrete Schmerzsituation verändert das individuelle Erleben der Nähe und Distanz zum Gegenüber. Umgekehrt bewirken Nähe und Distanz eine Veränderung im Schmerzerleben. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es, Beziehungen, wie etwa diejenige zwischen Pflegenden und Patient:innen, aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
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Includes bibliographical references and index.

Schmerz ist ein Beziehungsgeschehen. Gefühle der Einsamkeit und Isolation bedingen, dass man dem Verhältnis zu anderen Menschen und ihrer Bedeutung für den erlebten Schmerz kaum Aufmerksamkeit schenkt. Dass es jedoch einen großen Unterschied macht, ob man mitfühlend berührt und getröstet oder ignoriert wird, zeigt die Erfahrung. Durch die Analyse, u. a. von Folter, Selbstverletzung oder Geburtsschmerz, wird ausgelotet, wie andere Menschen den eigenen Schmerz beeinflussen. Die konkrete Schmerzsituation verändert das individuelle Erleben der Nähe und Distanz zum Gegenüber. Umgekehrt bewirken Nähe und Distanz eine Veränderung im Schmerzerleben. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es, Beziehungen, wie etwa diejenige zwischen Pflegenden und Patient:innen, aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

German

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