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Autobiografieren : a Erkenntnistheoretische Analyse einer literarischen Tätigkeit / Dominik Barta.

By: Material type: TextSeries: Zur Genealogie des Schreibens ; 19. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2015Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846758953
Other title:
  • Erkenntnistheoretische Analyse einer literarischen Tätigkeit
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Autobiografieren: Erkenntnistheoretische Analyse einer literarischen Tätigkeit, DDC classification:
  • 121 23
LOC classification:
  • CT25
Online resources:
Contents:
Summary: Das schriftliche Festhalten von Gedanken ist eine besondere Form der »Mitteilung«. In ihr wird das Interesse am Anderen und der Welt sichtbar. So einsam sich ein Schreiben auch entfalten mag, so weltgewandt bleibt doch der sich darin geltend machende Impetus. Niemand schreibt nur für sich, im Gegenteil – wer auch immer beginnt, Buchstaben aneinander zu fädeln, verstrickt sich in die Welt der geteilten Begriffe und Gedanken. Subjektive Literatur und objektive Philosophie teilen die Geste des Aufzeichnens. Primo Levi und René Descartes, Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig Wittgenstein, Stanley Cavell und Benvenuto Cellini – sie alle verbindet der Wunsch, subjektives Interesse objektiv mit Tinte und Papier zum Ausdruck zu bringen. Diesem weder ganz philosophischen, noch ganz literarischen Schreiben wird im Rahmen dieses Buches der Name Autobiografieren gegeben.
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Preliminary Material -- Autobiografische Einleitung -- Schreiben, Lesen, die Literatur und die Autobiografie -- Sprache als geteilter Raum (Ludwig Wittgenstein) -- Privatsprache und Autobiografie (Stanley Cavell) -- Zwischenspiel: Sprache verwenden, um nicht unterzugehen (Primo Levi) -- Schreiben als spezifische Form der Mitteilung: Ein historischer Überblick -- Die Erfahrung der Welt: Philosophie und Autobiografie -- Aufrichtigkeit und Authentizität -- Zwischenspiel: Schreiben, um in die Geschichte einzugehen (Benvenuto Cellini) -- Der Autobiograf Goethe -- Italienischer Schluss: Schreiben, um sein Interesse mitzuteilen -- Literaturverzeichnis.

Das schriftliche Festhalten von Gedanken ist eine besondere Form der »Mitteilung«. In ihr wird das Interesse am Anderen und der Welt sichtbar. So einsam sich ein Schreiben auch entfalten mag, so weltgewandt bleibt doch der sich darin geltend machende Impetus. Niemand schreibt nur für sich, im Gegenteil – wer auch immer beginnt, Buchstaben aneinander zu fädeln, verstrickt sich in die Welt der geteilten Begriffe und Gedanken. Subjektive Literatur und objektive Philosophie teilen die Geste des Aufzeichnens. Primo Levi und René Descartes, Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig Wittgenstein, Stanley Cavell und Benvenuto Cellini – sie alle verbindet der Wunsch, subjektives Interesse objektiv mit Tinte und Papier zum Ausdruck zu bringen. Diesem weder ganz philosophischen, noch ganz literarischen Schreiben wird im Rahmen dieses Buches der Name Autobiografieren gegeben.

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