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Arbeit am Abscheu : zu Thomas Bernhards Prosa / Claude Haas.

By: Material type: TextSeries: Trajekte | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2007Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846744314
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Arbeit am Abscheu: zu Thomas Bernhards Prosa,LOC classification:
  • PT2662.E7 Z6945 2007
Online resources: Summary: Die Arbeit entdeckt erstmalig die immense Bedeutung des Abscheus im Werk Thomas Bernhards. Diesem wird eine für sein Schreiben konstitutive Funktion zugesprochen, die die Prosa poetologisch und politisch neu situiert. Weit davon entfernt ein beliebiges Motiv darzustellen, berührt der Abscheu nahezu alle Dimensionen von Bernhards Schreiben. Seine Texte sind durchtränkt von einer prononcierten Ekel-Semantik, die ihren Umgang sowohl mit soziohistorischen und politischen Phänomenen als auch ihre Reflexion fremden und eigenen Schreibens neu lesbar macht. Den wichtigsten theoretischen Bezugspunkt bildet dabei die in Deutschland bisher viel zu wenig rezipierte Ekeltheorie Julia Kristevas, die auch eine systematische Reformulierung der bei Bernhard hochproblematischen gender-Konstellationen unumgänglich macht. Kristevas Konzepte sind dabei allerdings nicht als Metamodell zu begreifen, vielmehr werden sie ihrerseits kritisch mit Bernhard konfrontiert.
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Revision of the author's thesis (doctoral)--Universität Bonn, 2004.

Includes bibliographical references (p. [241]-255).

Die Arbeit entdeckt erstmalig die immense Bedeutung des Abscheus im Werk Thomas Bernhards. Diesem wird eine für sein Schreiben konstitutive Funktion zugesprochen, die die Prosa poetologisch und politisch neu situiert. Weit davon entfernt ein beliebiges Motiv darzustellen, berührt der Abscheu nahezu alle Dimensionen von Bernhards Schreiben. Seine Texte sind durchtränkt von einer prononcierten Ekel-Semantik, die ihren Umgang sowohl mit soziohistorischen und politischen Phänomenen als auch ihre Reflexion fremden und eigenen Schreibens neu lesbar macht. Den wichtigsten theoretischen Bezugspunkt bildet dabei die in Deutschland bisher viel zu wenig rezipierte Ekeltheorie Julia Kristevas, die auch eine systematische Reformulierung der bei Bernhard hochproblematischen gender-Konstellationen unumgänglich macht. Kristevas Konzepte sind dabei allerdings nicht als Metamodell zu begreifen, vielmehr werden sie ihrerseits kritisch mit Bernhard konfrontiert.

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