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Fritz Gerlich (1883-1934) : ein früher Gegner Hitlers und des Nationalsozialismus / Rudolf Morsey.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033 | Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100033Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, [2016]Copyright date: ©2016Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657783984
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Fritz Gerlich (1883-1934) DDC classification:
  • 943
LOC classification:
  • PN5213.G4 M67 2016
Online resources:
Contents:
Summary: Hitler und die NSDAP zählten Fritz Gerlich (1883-1934), den Chefredakteur der Wochenzeitung »Der gerade Weg« in München, zu ihren schärfsten Gegnern. Er wurde bereits am 9. März 1933 verhaftet und am 1. Juli 1934 im KZ Dachau ermordet. Fritz Gerlich gehörte zu den frühen Stimmen der Weimarer Republik, die vor Hitler und dem Nationalsozialismus warn-ten. Lange Zeit in Vergessenheit geraten, erfährt der streitbare und meinungsstarke Publizist nun durch den Historiker Rudolf Morsey auf der Grundlage von Gerlichs Nachlass eine umfassende Würdigung. Dabei verlief Gerlichs Weg gegen den »Hitlerbolschewismus« keineswegs so gradlinig, wie es der Titel seiner Zeitung »Der gerade Weg« suggeriert: Als Hauptschriftleiter der »Münchner Neuesten Nachrichten« unterstützte er kurzzeitig die NSDAP. 1927 veränderten Begegnungen mit der Mystikerin Therese Neumann aus Konnersreuth sein Leben. Sie gipfelten in der Konversion des Calvinisten zum überzeugten Katholiken. 1930 wurde Fritz Gerlich zum entschiedenen Gegner Hitlers, was ihn bereits 1934 das Leben kostete.
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Includes bibliographical references (pages [317]-326) and index.

Preliminary Material -- Ein früher, aber früh vergessener Warner vor dem Dritten Reich -- Von Preussen Nach Bayern -- Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) -- Verfechter Staatlicher Ordnung Während der Revolutionszeit in Bayern 1918/19 -- Hauptschriftleiter der »Münchner Neuesten Nachrichten« (1920-1928) -- Im Schicksalsjahr 1923 -- Stütze Einer Politischen Mitte-Rechts-Position -- Das Ereignis von Konnersreuth 1927 -- Eine Neue Aufgabe Durch »Konnersreuth« -- Der Beginn der Kampfpublizistik Gegen Hitler und den Nationalsozialismus -- Mit dem »Geraden Weg« Gegen die »Geistige Pest« des Nationalsozialismus -- Der Weg ins Verhängnis: Von Papen Über Schleicher zu Hitler -- 30. Januar 1933: »Deutschlands Leidensweg« Beginnt -- Der Letzte Lebensabschnitt -- Das Echo auf Seine Ermordung -- Würdigungen Fritz Gerlichs -- Verzeichnis der Abkürzungen -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Bildnachweise -- Personen- und Sachregister.

Hitler und die NSDAP zählten Fritz Gerlich (1883-1934), den Chefredakteur der Wochenzeitung »Der gerade Weg« in München, zu ihren schärfsten Gegnern. Er wurde bereits am 9. März 1933 verhaftet und am 1. Juli 1934 im KZ Dachau ermordet. Fritz Gerlich gehörte zu den frühen Stimmen der Weimarer Republik, die vor Hitler und dem Nationalsozialismus warn-ten. Lange Zeit in Vergessenheit geraten, erfährt der streitbare und meinungsstarke Publizist nun durch den Historiker Rudolf Morsey auf der Grundlage von Gerlichs Nachlass eine umfassende Würdigung. Dabei verlief Gerlichs Weg gegen den »Hitlerbolschewismus« keineswegs so gradlinig, wie es der Titel seiner Zeitung »Der gerade Weg« suggeriert: Als Hauptschriftleiter der »Münchner Neuesten Nachrichten« unterstützte er kurzzeitig die NSDAP. 1927 veränderten Begegnungen mit der Mystikerin Therese Neumann aus Konnersreuth sein Leben. Sie gipfelten in der Konversion des Calvinisten zum überzeugten Katholiken. 1930 wurde Fritz Gerlich zum entschiedenen Gegner Hitlers, was ihn bereits 1934 das Leben kostete.

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