Das Herz : Perspektiven auf die Mitte des Menschen zwischen Glauben und Vernunft / edited by Therese Feiler and Peter Schüz.
Material type:
TextLanguage: German Series: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2024Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, Brill Deutschland, 2024Copyright date: ©2024Description: 1 online resource (352 pages) : illustrationsContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783657796298
- Perspektiven auf die Mitte des Menschen zwischen Glauben und Vernunft
- 233/.5 23
- BT741.3
Includes bibliographical references and index.
Front Matter -- Teil I Herzgeschichte(n) zur Einführung -- Das Herz als „heiliges Organ“ und religiöses Symbol / Peter Schüz -- Herz, Schmerz – und was noch? / Rolf Selbmann -- Teil II Der innere Mensch und die Vernunft in der Antike -- Fühlen, Denken, Wollen / Bernd Janowski -- Herz – Seele – Verstand / Enno Edzard Popkes -- „Durch das Denken im Herzen wurde der Mensch vernünftig“ / Ulrich Volp -- Krisenmanagment mit Herz und Seele / Stefanie Schlenczek -- Teil III Frömmigkeit und Rationalität des Herzens in der Neuzeit -- Von Herzen zu Herzen predigen / Jonathan Reinert -- Beichte, Absolution, Herzenstheologie und intermediale Medienkritik / Johann Anselm Steiger -- „Das Herz hat seine Gründe, die die Vernunft nicht kennt“ (Blaise Pascal) / Markus Knapp -- Das Herz zwischen Physis und Psyché / Nadine Schumann -- Teil IV Theologien des Herzens im Zeitalter der modernen Kardiologie -- Ein psychokardiologischer Blick auf die Interaktion von Herz und Gehirn / Kai G. Kahl and Mechthild Westhoff-Bleck -- The Rhythms of the Heart and the Movement of Knowledge / Lexi Eikelboom -- Die Kultur des Herzens und die soziale Gerechtigkeit / Daniel Munteanu -- Das Herz und politische Rationalität / Therese Feiler -- Back Matter -- Autorinnen und Autoren.
Das Herz als physische, kognitive, emotionale und rationale Mitte des Menschen wurde lange vernachlässigt. Der vorliegende Band legt nun Linien der Traditions- und Wissenschaftsgeschichte frei, die das Herz als Mitte des Menschen verstehen und damit sowohl scheinbar übermächtige naturwissenschaftliche Reduktionismen als auch anthropologische Engführungen überwinden. Seit der Antike verbanden sich mit dem Herzen nicht nur die vitale Funktion, sondern Begriffe von Vernunft, Verstand und Seele. So konnte das Herz das entscheidende Organ und zugleich Symbol für das Verhältnis von Menschen zueinander, zu Gott und der lebendigen Welt werden. Die Beiträge des Bandes erkunden Schlaglichter dieser Spur von der Antike über die frühe Neuzeit und bis in die Gegenwart aus der Perspektive unterschiedlicher Forschungsdisziplinen.
German
Description based on print version record.
There are no comments on this title.