Montaignes Revisionen : Wissen und Form der Essais / Helmut Pfeiffer.
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TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2018, ISBN: 9783657100071 | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2018, ISBN: 9783657100071Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink, 2018Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846763544
- 440 23
- PQ1643
Includes bibliographical references and index.
Front Matter -- Copyright Page -- Inhaltsverzeichnis -- Lektüren und Konzepte -- Lesen, Übersetzen, Schreiben -- Der Autor und sein Text. Ethik des Wortes und List des Essai -- Erschließungen -- Zugänge. Anwesenheit und Abwesenheit der antiken Welt -- Interpretation -- Die Sitten der Alten und die Unsitten der Modernen -- Zwei Paradigmen historischer Größe. Das Wissen der Geschichte und die Arbeit der Essais -- Dialoge -- Wissen und Poesie: Lukrez’ De rerum naturaund die Essais -- C’est mon homme que Plutarque: die Welten der Urteilskraft -- Textspiel -- Die Welt des Essays. Montaignes De la vanité -- Coda.
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Die Essais werden als eine spezifisch moderne Textform in der Dynamik von Lesen und Schreiben, der Konstruktion und Revision von Wissen und Erfahrung vor dem Hintergrund einer epochalen Erschütterung ethischer, ökonomischer, philosophischer und religiöser Gewissheiten interpretiert. Gegenstand des Buches ist Montaignes Auseinandersetzung mit dem Wissen und den Formen der Bücher seiner umfangreichen Privatbibliothek. Sie umfasst die Literatur der Antike, aber auch Werke des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Der Leser Montaigne ist weder vom Anspruch der Nachahmung noch vom Gestus der Überbietung geprägt. Vielmehr arbeitet er an Rekonstruktionen, die in immer wieder neuen Ansätzen selbstkritischen Revisionen unterzogen werden. Thematisiert werden Montaignes Auseinandersetzung mit Rhetorik und Poetik der Antike, exemplarische Formen des Umgangs mit antiker Größe, die Lektüre und Relektüre zentraler Autoren, schließlich der Parcours einer anthropologischen Selbstreflexion, vor allem in den späten Essays.
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