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Natur und Freiheit : Eine Untersuchung zu Kants Theorie der Urteilskraft / Jyh-Jong Jeng.

By: Material type: TextSeries: Brill Book Archive Part 1, ISBN: 9789004472495 | Elementa ; 78.Publisher: Leiden; Boston : BRILL, 2004Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9789401200998
  • 9789042010598
Other title:
  • Eine Untersuchung zu Kants Theorie der Urteilskraft
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Natur und Freiheit : Eine Untersuchung zu Kants Theorie der Urteilskraft.DDC classification:
  • 111/.85 23
LOC classification:
  • B2784
Online resources:
Contents:
Einleitung -- § 1 Bestimmende und reflektierende Urteilskraft -- § 2 Heautonomie und Vermittlung der Urteilskraft -- § 3 Reflexion und Darstellung der Urteilskraft -- § 4 Ästhetische Darstellung der Zweckmäßigkeit der Natur -- Bibliographie.
Summary: Die vorliegende Studie zeigt, inwieweit Kant in der Kritik der Urteilskraft versucht, die Prinzipien der theoretischen und der praktischen Philosophie durch das bloß subjektive transzendentale Prinzip der Urteilskraft zu einem System zu verbinden. Auf der Sachebene steht damit das Problem des Übergangs von der Natur zur Freiheit im Zentrum der Untersuchung. Viele Kantinterpretationen betrachten diesen Übergang entweder als unmöglich oder suchen die Möglichkeit einseitig unter der Perspektive der moralischen Freiheit zu klären. Dagegen setzt der Verfasser auf eine eingehende Analyse der Selbstgesetzlichkeit der Urteilskraft in ihrer Struktur und Funktion und legt damit eine Gesamtinterpretation der Kritik der Urteilskraft vor, die sich an alle wendet, die ein intensives Kantstudium anstreben. In der Bestimmung der Urteilskraft als Vermögen der "Darstellung" und "Reflexion", was mit der innerteleologischen Auffassung der Kantischen Vernunft übereinstimmt, welche die Vernunftkritik voraussetzt, tritt der Zusammenhang mit der ästhetischen Urteilskraft deutlich hervor. Als ausführende Instanz der Vernunftprinzipien bringt die Urteilskraft in ihrem reflektierenden Wirklichkeitsbezug das Zusammenwirken der Erkenntnisvermögen ans Licht. Die Einheit der drei Kritiken sowie die Einheit der beiden Hauptteile der Kritik der Urteilskraft selbst lassen sich nicht nur dadurch begreiflich machen, sondern der Übergang vom Sinnlichen zum Übersinnlichen gewinnt auch eine pragmatische Bedeutung im Kantischen Sinne.
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Includes bibliographical references and index.

Einleitung -- § 1 Bestimmende und reflektierende Urteilskraft -- § 2 Heautonomie und Vermittlung der Urteilskraft -- § 3 Reflexion und Darstellung der Urteilskraft -- § 4 Ästhetische Darstellung der Zweckmäßigkeit der Natur -- Bibliographie.

Die vorliegende Studie zeigt, inwieweit Kant in der Kritik der Urteilskraft versucht, die Prinzipien der theoretischen und der praktischen Philosophie durch das bloß subjektive transzendentale Prinzip der Urteilskraft zu einem System zu verbinden. Auf der Sachebene steht damit das Problem des Übergangs von der Natur zur Freiheit im Zentrum der Untersuchung. Viele Kantinterpretationen betrachten diesen Übergang entweder als unmöglich oder suchen die Möglichkeit einseitig unter der Perspektive der moralischen Freiheit zu klären. Dagegen setzt der Verfasser auf eine eingehende Analyse der Selbstgesetzlichkeit der Urteilskraft in ihrer Struktur und Funktion und legt damit eine Gesamtinterpretation der Kritik der Urteilskraft vor, die sich an alle wendet, die ein intensives Kantstudium anstreben. In der Bestimmung der Urteilskraft als Vermögen der "Darstellung" und "Reflexion", was mit der innerteleologischen Auffassung der Kantischen Vernunft übereinstimmt, welche die Vernunftkritik voraussetzt, tritt der Zusammenhang mit der ästhetischen Urteilskraft deutlich hervor. Als ausführende Instanz der Vernunftprinzipien bringt die Urteilskraft in ihrem reflektierenden Wirklichkeitsbezug das Zusammenwirken der Erkenntnisvermögen ans Licht. Die Einheit der drei Kritiken sowie die Einheit der beiden Hauptteile der Kritik der Urteilskraft selbst lassen sich nicht nur dadurch begreiflich machen, sondern der Übergang vom Sinnlichen zum Übersinnlichen gewinnt auch eine pragmatische Bedeutung im Kantischen Sinne.

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