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Jan van Eycks 'Ars Mystica' / Sabine Augath.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2007Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846745397
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Jan van Eycks 'Ars Mystica',LOC classification:
  • ND673.E87 A94 2007
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Einleitung -- Rückblick auf vorgängige Deutungsvorschläge zur Malerei Jan van Eycks, Konzentriert auf die ‚Wendepunkte‘ der Kunsthistorischen Argumentation -- ‚Bürgertum‘ und ‚Realismus‘: Leitwerte der Diskussion im 19. Jahrhundert -- NOMINALISMUS: Max Dvorak und die Grundlegung für einen Paradigmenwechsel zu „Kunst als Wissenschaft“ -- Karl von Tolnay, Erwin Panofsky und die Theorie vom ‚Hidden Symbolism‘ in der Kunst Jan van Eycks -- Neue Leitwerte der Fachwissenschaft nach Panofsky -- „Art in Context“: Kunstgeschichte im ‚post-histoire‘ -- Im Bann binärer Logik: -- Profane versus Sacred: Kunsthistorie ‚postmodern‘ -- „schéma liturgique“ versus „intériorité“: Paul Philippot zur Entwicklungsgeschichte der altniederländischen Malerei -- Meta-fiction versus Metaphysik: Der hermeneutische Diskurs im Zeichen des ‚linguistic turn‘. Mit einem Exkurs zur ‚Statuenmalerei‘ van Eycks. -- Rückwendung zum ‚Bild der Andacht‘: gibt es eine religiöse Dimension in der Naturzuwendung Jan van Eycks? --,Orientalismus‘ oder: die Topoi abendländischer Selbstbehauptung -- Rückblick auf die verhandelten Deutungsansätze -- Das ‚Eigene‘ und das ‚Andere‘: zum gesellschaftlichen Auftrag einer kulturhistorisch orientierten Kunstgeschichte -- Fazit der Methodenreflexion -- Kulturhistorisch orientierte Horizonterkundung zur Versuchsweisen Eingrenzung der für die ‚Primitifs Flamands‘ relevanten Kategorialen Felder -- Kritische Stellungnahme zur Behauptung einer ‚bürgerlichen Separatkultur‘ im niederländischen Spätmittelalter. -- Kritische Stellungnahme zur Behauptung einer nominalistischen Orientierung in der Kultur und Kunst der ‚Primitifs Flamands‘ -- Reflexionen zur Rolle der Devotio Moderna im kulturellen und künstlerischen Kontext der ‚pays bas‘ -- Prävalenz der neuplatonisch orientierten Kontemplationsmystik als auszeichnendes Charakteristikum der Niederländischen Spiritualität des späten Mittelalters; Nachweis direkter Kontakte Jan van Eycks mit dieser spirituellen Strömung -- Rückblick zur kulturhistorischen ‚Horizonterkundung‘ -- Das Spannungsverhältnis von ‚Bildwert‘ und ‚Anagogé‘ im Einflussbereich der dionysisch geprägten altniederländischen Mystik. -- ‚notitia‘ und ‚volatus‘: Die Kraft des Adlerblicks -- ‚Facies ad faciem‘: Studien zur ‚Madonna des Kanzlers Rolin' -- ‚Ausgriff in Entgrenzung‘: Die transformative Dimension des Londoner Doppelporträts -- Schlußwort -- Anmerkungen -- Thematisch gruppierte Zusammenstellung der Anmerkungen zu Teil III (geistesgeschichtlicher Hintergrund) -- Quellen -- Literatur -- Abbildungsverzeichnis.
Summary: Mit Rücksicht auf die Einzigartig-keit der altniederländischen ‘Bildfrömmigkeit’ eröffnet sich ein neuer Blick auf die Werke Jan van Eycks, Gründerfigur der alt-niederländischen Malerei. Seine kompositionellen Kunstgrif-fe, seine vieldiskutierte Art der Symbolverwendung, die zwi-schen bedeutungsvollen ‘Zei-chen’ und sinnlichen ‘Intensitä-ten’ unentscheidbar oszilliert, wie auch erstmals aufgedeckte iko-nographische Besonderheiten seiner Bildwelt erweisen die enge Bindung des Malers an die zeit-genössische Spiritualität. Insofern ist der ihm unterstellte virtuos gestimmte Referenzverzicht sä-kularer Prägung zweifelhaft. Da-mit schließt die Untersuchung an die jüngst erfolgte ‘religiöse Wende’ im Van-Eyck-Diskurs der Kunstgeschichte an. Doch erst der hier gewählte Paradigmen-wechsel, der dem Einfluß spätan-tiker Theoreme auf das mittelal-terliche Bildverständnis Rech-nung trägt, stößt vor zu einer tragfähigen „Neufundierung der van Eyck-Deutung, die sicherlich starke Beachtung verdient und sie vermutlich auch erzielen wird“ (Gottfried Boehm).
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Includes bibliographical references (p. 482-551) and sources (p. [480]-481).

Preliminary Material -- Einleitung -- Rückblick auf vorgängige Deutungsvorschläge zur Malerei Jan van Eycks, Konzentriert auf die ‚Wendepunkte‘ der Kunsthistorischen Argumentation -- ‚Bürgertum‘ und ‚Realismus‘: Leitwerte der Diskussion im 19. Jahrhundert -- NOMINALISMUS: Max Dvorak und die Grundlegung für einen Paradigmenwechsel zu „Kunst als Wissenschaft“ -- Karl von Tolnay, Erwin Panofsky und die Theorie vom ‚Hidden Symbolism‘ in der Kunst Jan van Eycks -- Neue Leitwerte der Fachwissenschaft nach Panofsky -- „Art in Context“: Kunstgeschichte im ‚post-histoire‘ -- Im Bann binärer Logik: -- Profane versus Sacred: Kunsthistorie ‚postmodern‘ -- „schéma liturgique“ versus „intériorité“: Paul Philippot zur Entwicklungsgeschichte der altniederländischen Malerei -- Meta-fiction versus Metaphysik: Der hermeneutische Diskurs im Zeichen des ‚linguistic turn‘. Mit einem Exkurs zur ‚Statuenmalerei‘ van Eycks. -- Rückwendung zum ‚Bild der Andacht‘: gibt es eine religiöse Dimension in der Naturzuwendung Jan van Eycks? --,Orientalismus‘ oder: die Topoi abendländischer Selbstbehauptung -- Rückblick auf die verhandelten Deutungsansätze -- Das ‚Eigene‘ und das ‚Andere‘: zum gesellschaftlichen Auftrag einer kulturhistorisch orientierten Kunstgeschichte -- Fazit der Methodenreflexion -- Kulturhistorisch orientierte Horizonterkundung zur Versuchsweisen Eingrenzung der für die ‚Primitifs Flamands‘ relevanten Kategorialen Felder -- Kritische Stellungnahme zur Behauptung einer ‚bürgerlichen Separatkultur‘ im niederländischen Spätmittelalter. -- Kritische Stellungnahme zur Behauptung einer nominalistischen Orientierung in der Kultur und Kunst der ‚Primitifs Flamands‘ -- Reflexionen zur Rolle der Devotio Moderna im kulturellen und künstlerischen Kontext der ‚pays bas‘ -- Prävalenz der neuplatonisch orientierten Kontemplationsmystik als auszeichnendes Charakteristikum der Niederländischen Spiritualität des späten Mittelalters; Nachweis direkter Kontakte Jan van Eycks mit dieser spirituellen Strömung -- Rückblick zur kulturhistorischen ‚Horizonterkundung‘ -- Das Spannungsverhältnis von ‚Bildwert‘ und ‚Anagogé‘ im Einflussbereich der dionysisch geprägten altniederländischen Mystik. -- ‚notitia‘ und ‚volatus‘: Die Kraft des Adlerblicks -- ‚Facies ad faciem‘: Studien zur ‚Madonna des Kanzlers Rolin' -- ‚Ausgriff in Entgrenzung‘: Die transformative Dimension des Londoner Doppelporträts -- Schlußwort -- Anmerkungen -- Thematisch gruppierte Zusammenstellung der Anmerkungen zu Teil III (geistesgeschichtlicher Hintergrund) -- Quellen -- Literatur -- Abbildungsverzeichnis.

Mit Rücksicht auf die Einzigartig-keit der altniederländischen ‘Bildfrömmigkeit’ eröffnet sich ein neuer Blick auf die Werke Jan van Eycks, Gründerfigur der alt-niederländischen Malerei. Seine kompositionellen Kunstgrif-fe, seine vieldiskutierte Art der Symbolverwendung, die zwi-schen bedeutungsvollen ‘Zei-chen’ und sinnlichen ‘Intensitä-ten’ unentscheidbar oszilliert, wie auch erstmals aufgedeckte iko-nographische Besonderheiten seiner Bildwelt erweisen die enge Bindung des Malers an die zeit-genössische Spiritualität. Insofern ist der ihm unterstellte virtuos gestimmte Referenzverzicht sä-kularer Prägung zweifelhaft. Da-mit schließt die Untersuchung an die jüngst erfolgte ‘religiöse Wende’ im Van-Eyck-Diskurs der Kunstgeschichte an. Doch erst der hier gewählte Paradigmen-wechsel, der dem Einfluß spätan-tiker Theoreme auf das mittelal-terliche Bildverständnis Rech-nung trägt, stößt vor zu einer tragfähigen „Neufundierung der van Eyck-Deutung, die sicherlich starke Beachtung verdient und sie vermutlich auch erzielen wird“ (Gottfried Boehm).

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