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Rekursionen : von Faltungen des Wissens / Ana Ofak, Philipp von Hilgers (Hrsg.).

Contributor(s): Material type: TextSeries: Kulturtechnik | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2010Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846746783
Subject(s): Genre/Form: Additional physical formats: Print version:: Rekursionen: von Faltungen des Wissens,DDC classification:
  • 001.09 22
LOC classification:
  • Q126.8 .R44 2010
Other classification:
  • AK 20000
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Ana Ofak and Philipp von Hilgers -- Einleitung / Ana Ofak and Philipp von Hilgers -- Für Niklas Luhmann: wie Rekursiv ist Kommunikation? / Heinz von Foerster -- Antwort / Niklas Luhmann -- Abendländische Rekursionen / Erich Hörl -- Rekursion und Wissen. zur Emergenz Technosozialer Netze / Martin Donner -- Wilhelm Pinders »Ungleichzeitigkeiten des Gleichzeitigen« / Horst Bredekamp -- Zeiträume / Wolfgang Schäffner -- Ursprünge der Black Box / Philipp von Hilgers -- Von der Unmöglichkeit, Mediengeschichte zu Schreiben / Bernhard Siegert -- Der Appell der Medien: Wissensgeschichte und ihr Anderes / Wolfgang Ernst -- Alte und Neue Biologie Oder wie Molekular ist die Molekularbiologie? / Soraya de Chadarevian -- Weltbilder Oder wie Man Wissen Operativ Historisiert / Ana Ofak -- Zu Thomas Pynchons »Against the Day« / Friedrich Kittler -- Call me Carl / Markus Krajewski.
Summary: Nicht nur in der Mathematik wird seit den 1950ern, der Dekade der ersten Computer, mit Rekursionen gerechnet. Auch die epistemologisch orientierten Disziplinen sind dazu übergangen, die Formation neuen Wissens durch Rückgriffe auf vergangene Konstellationen aufzuarbeiten. Denn gerade die Elemente des Wissens, die liegengelassen wurden und keine Modifikation mehr erfahren haben, erweisen sich mitunter als höchst anschlussfähig. Vor diesem Hintergrund messen die versammelten Beiträge Rekursionen eine doppelte Bedeutung in der Geschichte des Wissens zu: Einmal als modus operandi, der der Hervorbringung von Wissen inhärent ist. Und zweitens als wissenschaftliche Methode, die vor epochen- und disziplinenübergreifenden Darstellungen nicht zurückschrecken muss.
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Includes bibliographical references.

Preliminary Material / Ana Ofak and Philipp von Hilgers -- Einleitung / Ana Ofak and Philipp von Hilgers -- Für Niklas Luhmann: wie Rekursiv ist Kommunikation? / Heinz von Foerster -- Antwort / Niklas Luhmann -- Abendländische Rekursionen / Erich Hörl -- Rekursion und Wissen. zur Emergenz Technosozialer Netze / Martin Donner -- Wilhelm Pinders »Ungleichzeitigkeiten des Gleichzeitigen« / Horst Bredekamp -- Zeiträume / Wolfgang Schäffner -- Ursprünge der Black Box / Philipp von Hilgers -- Von der Unmöglichkeit, Mediengeschichte zu Schreiben / Bernhard Siegert -- Der Appell der Medien: Wissensgeschichte und ihr Anderes / Wolfgang Ernst -- Alte und Neue Biologie Oder wie Molekular ist die Molekularbiologie? / Soraya de Chadarevian -- Weltbilder Oder wie Man Wissen Operativ Historisiert / Ana Ofak -- Zu Thomas Pynchons »Against the Day« / Friedrich Kittler -- Call me Carl / Markus Krajewski.

Nicht nur in der Mathematik wird seit den 1950ern, der Dekade der ersten Computer, mit Rekursionen gerechnet. Auch die epistemologisch orientierten Disziplinen sind dazu übergangen, die Formation neuen Wissens durch Rückgriffe auf vergangene Konstellationen aufzuarbeiten. Denn gerade die Elemente des Wissens, die liegengelassen wurden und keine Modifikation mehr erfahren haben, erweisen sich mitunter als höchst anschlussfähig. Vor diesem Hintergrund messen die versammelten Beiträge Rekursionen eine doppelte Bedeutung in der Geschichte des Wissens zu: Einmal als modus operandi, der der Hervorbringung von Wissen inhärent ist. Und zweitens als wissenschaftliche Methode, die vor epochen- und disziplinenübergreifenden Darstellungen nicht zurückschrecken muss.

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