Urworte : zur Geschichte und Funktion erstbegründender Begriffe / Michael Ott, Tobias Döring (Hrsg.).
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TextSeries: Anfänge | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2012Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783846752944
- B840 .U78 2012
Includes bibliographical references and index.
Preliminary Material / Michael Ott and Tobias Döring -- Vorwort / Michael Ott and Tobias Döring -- Urworte. Zur Geschichte und Funktion erstbegründender Begriffe / Michael Ott and Tobias Döring -- Urknall. Die moderne Hypothese vom Anfang des Universums / Harald Lesch -- Urwort. Zum Konzept und Verfahren der Etymologie / Stefan Willer -- Ursuppe / Michael Ott and Tobias Döring -- Urwald. Vom Mißverständnis einer unberührten Natur / Josef H. Reichholf -- Ureinwohner. Zur Geschichte und Kritik einer aktuellen politischen Kategorie / Karl-Heinz Kohl -- Urquell / Michael Ott and Tobias Döring -- Urbild. Platonische Ideen als Urbilder / Christof Rapp -- Ursprung. Kants kritische Originalität / Günter Zöller -- Urhorde / Michael Ott and Tobias Döring -- Urgeschichte. Erzählungen vom Vorvergangenen bei Herder, Engels, Freud und Benjamin / Cornelia Zumbusch -- Urpflanze (und Goethes Hefte zur Morphologie) / Eva Geulen -- Urgestein / Michael Ott and Tobias Döring -- Urkirche. Von der Karriere eines Urwortes religiöser Ideenpolitik / Roland Kany -- Uroffenbarung. Der Wille Gottes und das Gesetz des Staates – Schöpfungsethik im Nationalsozialismus / Alf Christophersen -- Urheber / Michael Ott and Tobias Döring -- Urszene. Was der Wolfsmann sah und wovon Hamlet zeugt / Tobias Döring -- Uraufführung. Anmerkungen zu einem nur scheinbar trivialen Anfangs-Begriff / Ott Michael and Lepschy Christoph -- Beiträgerinnen und Beiträger / Michael Ott and Tobias Döring -- Urworte-Register / Michael Ott and Tobias Döring.
Urworte untersucht vom Urknall über die Urkirche bis zum Ureinwohner und der Uraufführung erstmals ein ganzes Spektrum von Ur-Worten, die in verschiedensten Kultur- und Naturwissenschaften Schlüsselfunktionen besitzen. Da Anfänge oft der Erfahrung und Erinnerung vorausliegen, muss, was als ein Anfang gelten soll, durch Verfahren des Bezeichnens und Erzählens erst kulturell hergestellt werden. Im Deutschen semantisiert das Präfix »Ur-« eine Vorstellung von Ursprünglichkeit und Erstmaligkeit und scheint zugleich das Eigentliche einer Sache zu bezeichnen. Gerade weil sein Gegen- stand empirischer Beobachtung entzogen ist, evoziert ein »Urwort« eine Aura des Elementaren, die auch politisch dienstbar gemacht werden kann. Worin liegt diese Faszination? Wozu wurden Urworte geprägt und welche Bedeutung haben sie heute?
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