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Karten des Krieges : Deutsche Kartographie und Raumwissen im Ersten Weltkrieg / Oliver Kann.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2020, ISBN: 9783657100194Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2020Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657703128
  • 9783506703125
Other title:
  • Deutsche Kartographie und Raumwissen im Ersten Weltkrieg
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Karten des Krieges : Deutsche Kartographie und Raumwissen im Ersten Weltkrieg, DDC classification:
  • 090.08 23
LOC classification:
  • D209
Online resources:
Contents:
Front Matter -- Copyright page -- Einleitung -- Die Entstehung eines kartographischen Systems im 19. Jahrhundert -- Kartographische Praxis an der "Westfront" 1914-1918 -- Raumwissen und Kartenkompetenz an der "Heimatfront" -- Fazit und Ausblick -- Back Matter -- Karten -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Abbildungsnachweise -- Abkürzungsverzeichnis -- Ortsregister -- Personenregister.
Summary: Krieg und Karten gehören untrennbar zusammen. Sie sind dabei nicht bloß militärische Instrumente, sondern transportieren stets auch politische Raumbilder. Diesen bislang wenig beachteten Aspekten des Ersten Weltkriegs geht die Untersuchung nach. Der Erste Weltkrieg wurde wie kein anderer Konflikt zuvor in allen räumlichen Dimensionen geführt. Karten trugen ihren entscheidenden Anteil dazu bei. Die deutschen Operationsplanungen fußten auf den strategischen Generalstabskarten, während insbesondere die Kriegführung im Westen neue Raummedien erforderte. Im gleichen Maße stiegen die Anforderungen an die Soldaten, sich mit den neuen Kartentypen im Stellungskrieg zurechtzufinden. Das führte zu Bildungsanstrengungen in der »Heimat«, von denen insbesondere die Schulgeographie profitierte. Erdkundelehrer stellten ihre Expertise bereitwillig in den Dienst des Krieges und instrumentalisierten geographisches Wissen zu Propagandazwecken.
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Includes bibliographical references and index.

Front Matter -- Copyright page -- Einleitung -- Die Entstehung eines kartographischen Systems im 19. Jahrhundert -- Kartographische Praxis an der "Westfront" 1914-1918 -- Raumwissen und Kartenkompetenz an der "Heimatfront" -- Fazit und Ausblick -- Back Matter -- Karten -- Quellen- und Literaturverzeichnis -- Abbildungsnachweise -- Abkürzungsverzeichnis -- Ortsregister -- Personenregister.

Krieg und Karten gehören untrennbar zusammen. Sie sind dabei nicht bloß militärische Instrumente, sondern transportieren stets auch politische Raumbilder. Diesen bislang wenig beachteten Aspekten des Ersten Weltkriegs geht die Untersuchung nach. Der Erste Weltkrieg wurde wie kein anderer Konflikt zuvor in allen räumlichen Dimensionen geführt. Karten trugen ihren entscheidenden Anteil dazu bei. Die deutschen Operationsplanungen fußten auf den strategischen Generalstabskarten, während insbesondere die Kriegführung im Westen neue Raummedien erforderte. Im gleichen Maße stiegen die Anforderungen an die Soldaten, sich mit den neuen Kartentypen im Stellungskrieg zurechtzufinden. Das führte zu Bildungsanstrengungen in der »Heimat«, von denen insbesondere die Schulgeographie profitierte. Erdkundelehrer stellten ihre Expertise bereitwillig in den Dienst des Krieges und instrumentalisierten geographisches Wissen zu Propagandazwecken.

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