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Spiel / Alfred Schäfer, Christiane Thompson (Hg.).

Contributor(s): Material type: TextSeries: Schönburger Schriften zu Recht und Staat ; volume3. | Schöningh and Fink Social Sciences E-Books Online, Collection 2007-2017, ISBN: 9783657100118Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2014Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657776030
Additional physical formats: Print version:: Spiel,Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Alfred Schäfer and Christiane Thompson -- Spiel – eine Einleitung / Alfred Schäfer and Christiane Thompson -- Sich verausgabende Spieler und andere vereinnahmende Falschspieler / Gabriele Weiss -- Kunst und Spiel / Carl-Peter Buschkühle -- Rituale Spiel, Mimesis, Performativität / Christoph Wulf -- Die Ludifizierung des Sozialen durch Digitale Räume / Jens Holze and Dan Verständig -- Kultur – Spiel – Subjekt / Steffen Wittig -- Autorinnen und Autoren des Bandes / Alfred Schäfer and Christiane Thompson.
Summary: Spiele konstituieren eine eigene Welt gegenüber der Wirklichkeit und sie bringen selbst Wirklichkeiten hervor, so dass es schwierig wird, den Möglichkeits- und Realitätssinn von Spielen abzugrenzen. In pädagogischer Sicht erscheinen Spiele häufig als ein methodisches Hilfsmittel, das die Vermittlung von Inhalten erleichtert. Aber die Spieltheorie weiß seit langem, dass Spiele durchaus eine eigene Welt schaffen, über die nicht einfach von außen verfügt werden kann. In der Welt des Spiels werden die im Alltag doch fest erscheinenden Grenzen von Wirklichem und Möglichem verflüssigt. Spiele bringen einen Realitätssinn hervor, auch wenn um das Spielen gewusst wird. Umgekehrt ist in der heutigen Zeit unser Alltagsleben zunehmend unter einen Möglichkeitsvorbehalt gestellt: Könnte es sein, dass unsere Selbst- und Weltverhältnisse einen spielerischen Charakter angenommen haben?
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Includes bibliographical references.

Preliminary Material / Alfred Schäfer and Christiane Thompson -- Spiel – eine Einleitung / Alfred Schäfer and Christiane Thompson -- Sich verausgabende Spieler und andere vereinnahmende Falschspieler / Gabriele Weiss -- Kunst und Spiel / Carl-Peter Buschkühle -- Rituale Spiel, Mimesis, Performativität / Christoph Wulf -- Die Ludifizierung des Sozialen durch Digitale Räume / Jens Holze and Dan Verständig -- Kultur – Spiel – Subjekt / Steffen Wittig -- Autorinnen und Autoren des Bandes / Alfred Schäfer and Christiane Thompson.

Spiele konstituieren eine eigene Welt gegenüber der Wirklichkeit und sie bringen selbst Wirklichkeiten hervor, so dass es schwierig wird, den Möglichkeits- und Realitätssinn von Spielen abzugrenzen. In pädagogischer Sicht erscheinen Spiele häufig als ein methodisches Hilfsmittel, das die Vermittlung von Inhalten erleichtert. Aber die Spieltheorie weiß seit langem, dass Spiele durchaus eine eigene Welt schaffen, über die nicht einfach von außen verfügt werden kann. In der Welt des Spiels werden die im Alltag doch fest erscheinenden Grenzen von Wirklichem und Möglichem verflüssigt. Spiele bringen einen Realitätssinn hervor, auch wenn um das Spielen gewusst wird. Umgekehrt ist in der heutigen Zeit unser Alltagsleben zunehmend unter einen Möglichkeitsvorbehalt gestellt: Könnte es sein, dass unsere Selbst- und Weltverhältnisse einen spielerischen Charakter angenommen haben?

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