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Kriegsgefangene im Europa des Ersten Weltkriegs / Edited by Jochen Oltmer.

Contributor(s): Material type: TextLanguage: German Series: Krieg in der Geschichte ; 24. | Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2023Publisher: Paderborn : Ferdinand Schöningh, Brill Deutschland, 2006Copyright date: ©2006Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657729272
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Kriegsgefangene im Europa des Ersten Weltkriegs.DDC classification:
  • 940 23
LOC classification:
  • D627.A2
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Jochen Oltmer -- Vorwort zur Reihe / Stig Förster, Bernhard R. Kroener, and Bernd Wegner -- Vorwort / Jochen Oltmer -- Funktionen und Erfahrungen von Kriegsgefangenschaft im Europa des Ersten Weltkriegs / Jochen Oltmer -- Paradoxien in der Situation der Kriegsgefangenen 1914–1918 / Annette Becker -- Verwaltete Massen -- Kriegsgefangene in der Donaumonarchie 1914–1918 / Hannes Leidinger and Verena Moritz -- Unentbehrliche Arbeitskräfte -- Kriegsgefangene in Deutschland 1914–1918 / Jochen Oltmer -- Die Erfahrung der Extreme -- Kriegsgefangene in Rußland 1914–1918 / Georg Wurzer -- Normalität hinter Stacheldraht -- Kriegsgefangene in Großbritannien 1914–1919 / Panikos Panayi -- Zwischen Vergeltung und Humanisierung der Lebensverhältnisse -- Kriegsgefangene in Frankreich 1914–1920 / Bernard Delpal -- Privilegiensystem und Zwangsrekrutierung -- Russische Nationalitätenpolitik gegenüber Kriegsgefangenen aus Österreich-Ungarn / Reinhard Nachtigal -- »Fahnenflüchtige jenseits der Alpen« -- Die italienischen Kriegsgefangenen in Österreich-Ungarn und Deutschland / Giovanna Procacci -- Humanität im Krieg? -- Internationales Rotes Kreuz und Kriegsgefangenenhilfe im Ersten Weltkrieg / Uta Hinz -- Die Repatriierung der Mittelmächte-Kriegsgefangenen aus dem revolutionären Rußland -- Heimkehr zwischen Agitation, Bürgerkrieg und Intervention 1918–1922 / Reinhard Nachtigal -- Repatriierungspolitik im Spannungsfeld von Antibolschewismus, Asylgewährung und Arbeitsmarktentwicklung -- Kriegsgefangene in Deutschland 1918–1922 / Jochen Oltmer -- Die französische Gesellschaft der Zwischenkriegszeit und die ehemaligen Kriegsgefangenen / Odon Abbal -- Die Autorinnen und Autoren / Jochen Oltmer.
Summary: Wie der Krieg selbst, so entwickelte auch das Problem der Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg bis dahin nie gekannte Dimensionen. Etwa 8 bis 9 Millionen Soldaten gerieten von 1914 bis 1918 an allen Fronten in die Gewalt ihrer Gegner. Das Kriegsende bedeutete nicht das Ende des Problems, weder national noch international. Erst 1922 kehrten die letzten deutschen, österreichischen und russischen Kriegsgefangenen zurück. Kriegsgefangenschaft war zunächst ein individuelles Schicksal, das vielerlei Gesichter tragen konnte. Für die am Krieg beteiligten Staaten verbanden sich mit der massenhaften Internierung von Kriegsgefangenen weitreichende militärische und sicherheitspolitische Fragen, aber auch außen- und nationalitätenpolitische Interessen, ließ sich doch die Internierung politisch durchaus instrumentalisieren. Und der Einsatz von Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter eröffnete den unter Arbeitskräftemangel leidenden Kriegswirtschaften ganz neue Perspektiven. Von diesen individuellen und kollektiven, eng miteinander verflochtenen Problemen in der Situation des ersten 'totalen' Krieges der Geschichte handelt flächendeckend mit Originalbeiträgen von Experten aus fünf Staaten der vorliegende Band. Länderstudien behandeln den Umgang mit Gefangenen in Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und in der Habsburger Monarchie. Sie werden um Untersuchungen von zentralen Aspekten der staatlichen und gesellschaftlichen Reaktion auf das Massenphänomen Kriegsgefangenschaft 1914–1922 ergänzt.
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Includes bibliographical references and index.

Preliminary Material / Jochen Oltmer -- Vorwort zur Reihe / Stig Förster, Bernhard R. Kroener, and Bernd Wegner -- Vorwort / Jochen Oltmer -- Funktionen und Erfahrungen von Kriegsgefangenschaft im Europa des Ersten Weltkriegs / Jochen Oltmer -- Paradoxien in der Situation der Kriegsgefangenen 1914–1918 / Annette Becker -- Verwaltete Massen -- Kriegsgefangene in der Donaumonarchie 1914–1918 / Hannes Leidinger and Verena Moritz -- Unentbehrliche Arbeitskräfte -- Kriegsgefangene in Deutschland 1914–1918 / Jochen Oltmer -- Die Erfahrung der Extreme -- Kriegsgefangene in Rußland 1914–1918 / Georg Wurzer -- Normalität hinter Stacheldraht -- Kriegsgefangene in Großbritannien 1914–1919 / Panikos Panayi -- Zwischen Vergeltung und Humanisierung der Lebensverhältnisse -- Kriegsgefangene in Frankreich 1914–1920 / Bernard Delpal -- Privilegiensystem und Zwangsrekrutierung -- Russische Nationalitätenpolitik gegenüber Kriegsgefangenen aus Österreich-Ungarn / Reinhard Nachtigal -- »Fahnenflüchtige jenseits der Alpen« -- Die italienischen Kriegsgefangenen in Österreich-Ungarn und Deutschland / Giovanna Procacci -- Humanität im Krieg? -- Internationales Rotes Kreuz und Kriegsgefangenenhilfe im Ersten Weltkrieg / Uta Hinz -- Die Repatriierung der Mittelmächte-Kriegsgefangenen aus dem revolutionären Rußland -- Heimkehr zwischen Agitation, Bürgerkrieg und Intervention 1918–1922 / Reinhard Nachtigal -- Repatriierungspolitik im Spannungsfeld von Antibolschewismus, Asylgewährung und Arbeitsmarktentwicklung -- Kriegsgefangene in Deutschland 1918–1922 / Jochen Oltmer -- Die französische Gesellschaft der Zwischenkriegszeit und die ehemaligen Kriegsgefangenen / Odon Abbal -- Die Autorinnen und Autoren / Jochen Oltmer.

Wie der Krieg selbst, so entwickelte auch das Problem der Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg bis dahin nie gekannte Dimensionen. Etwa 8 bis 9 Millionen Soldaten gerieten von 1914 bis 1918 an allen Fronten in die Gewalt ihrer Gegner. Das Kriegsende bedeutete nicht das Ende des Problems, weder national noch international. Erst 1922 kehrten die letzten deutschen, österreichischen und russischen Kriegsgefangenen zurück. Kriegsgefangenschaft war zunächst ein individuelles Schicksal, das vielerlei Gesichter tragen konnte. Für die am Krieg beteiligten Staaten verbanden sich mit der massenhaften Internierung von Kriegsgefangenen weitreichende militärische und sicherheitspolitische Fragen, aber auch außen- und nationalitätenpolitische Interessen, ließ sich doch die Internierung politisch durchaus instrumentalisieren. Und der Einsatz von Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter eröffnete den unter Arbeitskräftemangel leidenden Kriegswirtschaften ganz neue Perspektiven. Von diesen individuellen und kollektiven, eng miteinander verflochtenen Problemen in der Situation des ersten 'totalen' Krieges der Geschichte handelt flächendeckend mit Originalbeiträgen von Experten aus fünf Staaten der vorliegende Band. Länderstudien behandeln den Umgang mit Gefangenen in Deutschland, Frankreich, Russland, Großbritannien und in der Habsburger Monarchie. Sie werden um Untersuchungen von zentralen Aspekten der staatlichen und gesellschaftlichen Reaktion auf das Massenphänomen Kriegsgefangenschaft 1914–1922 ergänzt.

German

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