Kritik der neomythischen Vernunft Linus Hauser.
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TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Kritik der neomythischen Vernunft ; 3. | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : F. Schöningh.Copyright date: c2004-<c2016Description: 1 online resourceContent type: - text
- computer
- online resource
- 9783657781973
- 201/.3 22
- BL304 .H38 2004
Includes bibliographical references.
Preliminary Material -- Vorwort -- Einführung in den dritten Band: Begriffliche Grundlagen -- Achter Hauptteil: Quantenphysik – Quantenmetaphysik – Quantentherapie -- § 29 Physik weist ins New Age -- Neunter Hauptteil: Suche nach Geborgenheit im Kosmos – Aufbrüche in den Weltraum -- § 31 Raumfahrtwissenschaftler als Propheten – Auf dem Weg zum neuen Musterbeispiel der Systemesoterik -- § 32 Das Thema der Vielheit der Welten – ein Blick in die abendländische Geistesgeschichte -- § 33 Pluralität der Welten am Himmel: UFOglaube -- Zehnter Hauptteil: Präastronautik – Die Systemesoterik des 21. Jahrhunderts -- Schlusswort: Begrifflicher Zusammenhang der drei Bände -- Biografische Informationen zum dritten Band -- Literatur -- Bibliografie der Rezensionen zur Kritik der neomythischen Vernunft.
Auch in den Chefetagen der Wissenschaft finden neomythische Allmachtsfantasien statt. Nobelpreisträger träumen von einer – vom kosmischen Geist durchdrungenen – Quantensphäre und Begründer der Raumfahrt stellen Überlegungen an, die die Gedanken Erich von Dänikens vorwegnehmen. Prominente Vertreter der Wissenschaftselite haben eine Vielzahl von vermeintlich wissenschaftlich begründeten Weltanschauungen aufgestellt. Ausgehend von Neomythen innerhalb der Wissenschaftselite wird dargestellt, wie eine in populären Sachbüchern beginnende Rezeption von wissenschaftsförmigen Neomythen in der Öffentlichkeit stattfindet. Seit dem letzten Drittel des 20. Jahrhunderts beginnt sich eine neue, zukunftsträchtige Form der szientistischen Esoterik herauszubilden, die eugenische und totalitäre Fantasien beinhaltet. Dieser Band beschließt die Kritik der neomythischen Vernunft mit dem Aufweis, auf welchem dünnen Eis eine Vernunft der modernen Wissenschaft steht, die sich von erkenntnistheoretischen Reflexionen löst und dabei religionsförmigen Projektionen erliegt. Damit erweisen sich die populären Neomythen des Alltags, die in den ersten beiden Bänden dargestellt wurden, keinesfalls als Randphänomene, denen man mit Schmunzeln begegnen darf.
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