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Epistemologie des Extremen : Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900 / Arne Höcker.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057 | Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: München : Wilhelm Fink, 2012Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846752821
Other title:
  • Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Epistemologie des Extremen: Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900DDC classification:
  • 364.1530
LOC classification:
  • HV6513 .H63 2012
Online resources:
Contents:
Summary: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Lustmörder eine kulturelle Ikone. Am rasanten Aufstieg dieser Figur sind Kriminologen, Psychiater und Literaten gleichermaßen beteiligt. In wissenschaftlichen und literarischen Fallgeschichten erzählen sie vom Lustmord als einer allgegenwärtigen Gefahr, in deren Ausgrenzung sich eine Gesellschaft ihre eigenen Gesetze und Normen vorzuschreiben versucht. Vor diesem Hintergrund rekonstruiert dieses Buch die Entstehung kriminologischen Wissens im Schnittfeld von Wissenschaft und Literatur. Dem Lustmord kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Seine besondere Spektakularität trägt nicht nur zur Veranschaulichung und Popularisierung kriminologischer Konzepte bei, sie ist auch ein wesentlicher Bestandteil ihrer Epistemologie.
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Revision of the author's thesis (Ph. D.) begun at Universität Konstanz and awarded at Johns Hopkins University, Baltimore, 2008.

Includes bibliographical references (pages 205-218) and index.

Preliminary Material -- EINLEITUNG -- Narrative Kriminologie: Figurationen der Gefährlichkeit -- Fallgeschichten -- Textualität des Verbrechens -- Bibliographie -- Dank -- Namensverzeichnis.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Lustmörder eine kulturelle Ikone. Am rasanten Aufstieg dieser Figur sind Kriminologen, Psychiater und Literaten gleichermaßen beteiligt. In wissenschaftlichen und literarischen Fallgeschichten erzählen sie vom Lustmord als einer allgegenwärtigen Gefahr, in deren Ausgrenzung sich eine Gesellschaft ihre eigenen Gesetze und Normen vorzuschreiben versucht. Vor diesem Hintergrund rekonstruiert dieses Buch die Entstehung kriminologischen Wissens im Schnittfeld von Wissenschaft und Literatur. Dem Lustmord kommt dabei eine Schlüsselrolle zu: Seine besondere Spektakularität trägt nicht nur zur Veranschaulichung und Popularisierung kriminologischer Konzepte bei, sie ist auch ein wesentlicher Bestandteil ihrer Epistemologie.

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