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Ungründe : potenziale prekärer Fundierung / Markus Rautzenberg, Juliane Schiffers (Hg.).

By: Contributor(s): Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2016Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846757659
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Ungründe: potenziale prekärer Fundierung,LOC classification:
  • BC177 .U54 2013
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers -- Zur Einleitung / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers -- Gründe und Un(ter)gründe / Rüdiger Zill -- Begriffe und Metaphern / Gottfried Gabriel -- Geworfenheit, Sorge und Gelassenheit / Juliane Schiffers -- Der »Ungrund« in phänomenologischer Perspektive – immanent, aber interkulturell / Ryosuke Ohashi -- »Metaphysische Müllabfuhr« / Peter Bexte -- Die Untiefe des Grundes / Martin Urmann -- Ungrund, Szenario / Andreas Wolfsteiner -- Yes we can! / Hans Stauffacher -- Ungrund, Neutrum, Indifferenz / Alice Lagaay -- Vom Ungrund der Gründe oder: Was bringt Episteme in Bewegung? / Philipp Stoellger -- Ungründige Überzeugungen / Dirk Westerkamp -- Warum für Kant die mathematische Gewissheit nicht auf dem Schlussfolgern beruht / Sybille Krämer -- Danksagung / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers.
Summary: Einer Welt ohne letzte Gründe bleibt, so scheint es, nur die Alternative zwischen Fundamentalismus und pragmatischer Indifferenz. Beides wird weder der Komplexität noch der ungebrochenen Notwendigkeit der Begründungssuche gerecht. Die Beiträger denken Begründung konsequent als ein stets prekäres Unternehmen: Den Ungründen in Philosophie und Kunst nachzugehen meint nicht eine bloße Ablehnung von Gründen oder einen existenziell aufgeladenen Nihilismus. Im Unheimlichen, Unbegrifflichen oder Unbestimmten schwingt der Versuch (wie das Scheitern) der Entbergung, Konzeptionalisierung und Bestimmung immer mit. Genauso zeichnen sich Ungründe dadurch aus, dass das Negierte als Negiertes stets mitgeführt wird und wirksam bleibt. Ungründe sind immer noch Gründe – aber es sind prekäre, prozessuale, endliche Gründe, die den Anspruch, einen »guten Grund« zu liefern, auf je spezifische Weise einlösen.
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Proceedings of a conference held 2013 in Berlin, Germany at the Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin.

Includes bibliographical references.

Preliminary Material / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers -- Zur Einleitung / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers -- Gründe und Un(ter)gründe / Rüdiger Zill -- Begriffe und Metaphern / Gottfried Gabriel -- Geworfenheit, Sorge und Gelassenheit / Juliane Schiffers -- Der »Ungrund« in phänomenologischer Perspektive – immanent, aber interkulturell / Ryosuke Ohashi -- »Metaphysische Müllabfuhr« / Peter Bexte -- Die Untiefe des Grundes / Martin Urmann -- Ungrund, Szenario / Andreas Wolfsteiner -- Yes we can! / Hans Stauffacher -- Ungrund, Neutrum, Indifferenz / Alice Lagaay -- Vom Ungrund der Gründe oder: Was bringt Episteme in Bewegung? / Philipp Stoellger -- Ungründige Überzeugungen / Dirk Westerkamp -- Warum für Kant die mathematische Gewissheit nicht auf dem Schlussfolgern beruht / Sybille Krämer -- Danksagung / Markus Rautzenberg and Juliane Schiffers.

Einer Welt ohne letzte Gründe bleibt, so scheint es, nur die Alternative zwischen Fundamentalismus und pragmatischer Indifferenz. Beides wird weder der Komplexität noch der ungebrochenen Notwendigkeit der Begründungssuche gerecht. Die Beiträger denken Begründung konsequent als ein stets prekäres Unternehmen: Den Ungründen in Philosophie und Kunst nachzugehen meint nicht eine bloße Ablehnung von Gründen oder einen existenziell aufgeladenen Nihilismus. Im Unheimlichen, Unbegrifflichen oder Unbestimmten schwingt der Versuch (wie das Scheitern) der Entbergung, Konzeptionalisierung und Bestimmung immer mit. Genauso zeichnen sich Ungründe dadurch aus, dass das Negierte als Negiertes stets mitgeführt wird und wirksam bleibt. Ungründe sind immer noch Gründe – aber es sind prekäre, prozessuale, endliche Gründe, die den Anspruch, einen »guten Grund« zu liefern, auf je spezifische Weise einlösen.

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