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Recht statt Rache oder Rache durch Recht? : a Die Ahndung von Kriegsverbrechen in der internationalen fachwissenschaftlichen Debatte 1872-1945 / Daniel Marc Segesser.

By: Material type: TextSeries: Krieg in der Geschichte ; 38. | Schöningh and Fink History: Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100026Publisher: Paderborn : Verlag Ferdinand Schöningh, 2010Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • unmediated
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783657763993
Other title:
  • Die Ahndung von Kriegsverbrechen in der internationalen fachwissenschaftlichen Debatte 1872-1945
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Recht statt Rache oder Rache durch Recht?: Die Ahndung von Kriegsverbrechen in der internationalen fachwissenschaftlichen Debatte 1872-1945, DDC classification:
  • 340.09 23
Online resources:
Contents:
Summary: Daniel Marc Segesser legt eine neue innovative Studie zur Geschichte der juristischen Verfolgung von Kriegsverbrechen vor. Er dokumentiert und analysiert die internationale Debatte von Staats- und Völkerrechtlern mit dem Schwerpunkt auf der Zeit zwischen dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Errichtung des Nürnberger Tribunals am Ende des Zweiten Weltkrieges. Er betritt damit ein Feld, das in den letzten Jahren ein erhöhtes öffentliches Interesse gefunden hat, von der Geschichtswissenschaft aber bisher nur am Rande thematisiert worden ist. Segesser zeigt, dass es seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts schon eine phasenweise höchst intensive juristische und politische Debatte über die Ahndung von Kriegsverbrechen gegeben hat, welche bis heute die Grundlage für den aktuellen Diskussionsstand bildet. Gestützt auf eine dichte Quellenbasis, zeigt er den diachronen Wandel eines begrifflich wenig scharfen und stets umstrittenen juristischen, militärischen und sozialen Tatbestandes in der internationalen Politik auf. Als Historiker stellt Segesser den notwendigen Bezug der Debatte zu ihren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen her, ein Vorzug, der sein Buch vor bisherigen Studien aus der Feder von Juristen auszeichnet. Damit gelingt es ihm auch, die Ambivalenz der Definition und der Anwendung des Begriffs 'Kriegsverbrechen' aufzuzeigen.
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Preliminary Material -- Vorwort zur Reihe -- Vorwort -- Einleitung -- Krieg Ohne Regeln ist Unzivilisiert: Die Debatte 1872-1908 -- Kriegsverbrechen Werden Zum Thema: Balkankriege und Erster Weltkrieg -- Der weg zum Internationalen Strafgerichtshof – Eine Sackgasse? Die Debatte in Der Zwischenkriegszeit -- Der Verschlungene Weg Nach Nürnberg: die Debatte 1939-1945 -- Zusammenfassung und Ausblick -- Liste Der Abkürzungen Der Zeitschriften -- Übersicht Über Regelwerke zum ius in Bello und ius AD Bellum 1856-1945 -- Bibliographie -- Register.

Daniel Marc Segesser legt eine neue innovative Studie zur Geschichte der juristischen Verfolgung von Kriegsverbrechen vor. Er dokumentiert und analysiert die internationale Debatte von Staats- und Völkerrechtlern mit dem Schwerpunkt auf der Zeit zwischen dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 und der Errichtung des Nürnberger Tribunals am Ende des Zweiten Weltkrieges. Er betritt damit ein Feld, das in den letzten Jahren ein erhöhtes öffentliches Interesse gefunden hat, von der Geschichtswissenschaft aber bisher nur am Rande thematisiert worden ist. Segesser zeigt, dass es seit etwa der Mitte des 19. Jahrhunderts schon eine phasenweise höchst intensive juristische und politische Debatte über die Ahndung von Kriegsverbrechen gegeben hat, welche bis heute die Grundlage für den aktuellen Diskussionsstand bildet. Gestützt auf eine dichte Quellenbasis, zeigt er den diachronen Wandel eines begrifflich wenig scharfen und stets umstrittenen juristischen, militärischen und sozialen Tatbestandes in der internationalen Politik auf. Als Historiker stellt Segesser den notwendigen Bezug der Debatte zu ihren politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen her, ein Vorzug, der sein Buch vor bisherigen Studien aus der Feder von Juristen auszeichnet. Damit gelingt es ihm auch, die Ambivalenz der Definition und der Anwendung des Begriffs 'Kriegsverbrechen' aufzuzeigen.

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