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1968, Eine Kommunikationsgeschichte.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100057Publisher: Paderborn: Schöningh and Fink, 2011Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846750506
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: 1968: Eine KommunikationsgeschichteDDC classification:
  • 302.20943
LOC classification:
  • HN460.R3 S33 2011
Online resources:
Contents:
Summary: Die 1968er-Bewegung hat die Bundesrepublik politisch kaum verändert. Aber aus ihr heraus hat sich ein neuer Kommunikationsstil entwickelt, der unsere Gesellschaft bis heute prägt. Joachim Scharloth zeigt, dass nicht die politisierten Studenten, sondern die Aktivisten der Kommunebewegung eine nachhaltige Veränderung der bundesrepublikanischen Gesellschaft angestoßen haben. Von der Kritik bürgerlicher Rituale und den Ritualen des Protests in den 1960er Jahren über die Formierung eines hedonistischen Lebensstils im Alternativmilieu in den 1970er Jahren bis hin zum Wandel von Kommunikations- und Verkehrsformen seit den 1980er Jahren reicht der historische Bogen, den dieses Buch schlägt. Kommunikationsformen sind der Seismograph, an dem die gesellschaftlichen Veränderungen ablesbar werden. Anhand bislang noch nicht ausgewerteten Quellenmaterials wird die Entstehung neuer Kommunikationsformen und ihre Verbreitung in Kommuneküchen und Studentenkneipen nachgezeichnet und identitätspolitisch motiviert. Was 1968 als Ausdruck authentischer Gefühle und solidarischer Nähe intendiert war, ist in der Mehrheitsgesellschaft als Inszenierung von Informalität und Emotionalität, als »doing buddy« angekommen.
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Preliminary Material -- ‚1968‘ in der BRD und die kommunikationsgeschichtlichen Folgen: Zu Thema und Anlage der Studie -- Antirituale und Rituale des Protests -- (R)evolution im Wort: Die Sozialstilistik der Protestkommunikation -- Vom ‚Anstand‘ zum doing buddy: Der Wandel von Verhaltensstandards -- ‚1968‘ und die kommunikationsgeschichtlichen Folgen – eine Zusammenfassung -- Abbildungsverzeichnis -- Tabellenverzeichnis -- Literaturverzeichnis.

Die 1968er-Bewegung hat die Bundesrepublik politisch kaum verändert. Aber aus ihr heraus hat sich ein neuer Kommunikationsstil entwickelt, der unsere Gesellschaft bis heute prägt. Joachim Scharloth zeigt, dass nicht die politisierten Studenten, sondern die Aktivisten der Kommunebewegung eine nachhaltige Veränderung der bundesrepublikanischen Gesellschaft angestoßen haben. Von der Kritik bürgerlicher Rituale und den Ritualen des Protests in den 1960er Jahren über die Formierung eines hedonistischen Lebensstils im Alternativmilieu in den 1970er Jahren bis hin zum Wandel von Kommunikations- und Verkehrsformen seit den 1980er Jahren reicht der historische Bogen, den dieses Buch schlägt. Kommunikationsformen sind der Seismograph, an dem die gesellschaftlichen Veränderungen ablesbar werden. Anhand bislang noch nicht ausgewerteten Quellenmaterials wird die Entstehung neuer Kommunikationsformen und ihre Verbreitung in Kommuneküchen und Studentenkneipen nachgezeichnet und identitätspolitisch motiviert. Was 1968 als Ausdruck authentischer Gefühle und solidarischer Nähe intendiert war, ist in der Mehrheitsgesellschaft als Inszenierung von Informalität und Emotionalität, als »doing buddy« angekommen.

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