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Epistemische Rechtfertigung und Wahrheit als Empfehlung Gunnar Schumann.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095 | Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100095Publisher: Paderborn : mentis, 2013Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783897859517
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Epistemische Rechtfertigung und Wahrheit als EmpfehlungDDC classification:
  • 121.3
LOC classification:
  • BD212
Online resources: Summary: Der Autor verfolgt das Ziel, zwei zentrale Begriffe der Erkenntnistheorie, den Begriff der epistemischen Rechtfertigung und den der Wahrheit, als normative Begriffe zu deuten. In Kontrast zur gängigen Auffassung in der zeitgenössischen Erkenntnistheorie soll gezeigt werden, dass beide Begriffe primär eine präskriptive und nur sekundär eine deskriptive Bedeutung haben, d.h. sie werden primär nicht zum Beschreiben, sondern zum epistemischen Empfehlen gebraucht. Eine moderate nicht-deskriptivistische Theorie, die sich eng an Richard Hares Metaethik anlehnt, wird so entwickelt und gegen verschiedene Einwände verteidigt. Aus der Normativität von Rechtfertigungs- und Wahrheitsbegriff werden zudem entscheidende Adäquatheitsbedingungen für substantielle Theorien beider Begriffe abgeleitet. Weder kann der Rechtfertigungsbegriff durch weitere normative Begriffe substantiell bestimmt noch naturalisiert werden. Die Struktur epistemischer Rechtfertigung ist weder kohärentistisch noch rein fundamentalistisch. Für den Wahrheitsbegriff ergibt sich, dass er, obwohl er keine primäre deskriptive Bedeutung hat, deswegen nicht semantisch redundant ist, wie deflationistische Wahrheitstheorien behaupten.
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Der Autor verfolgt das Ziel, zwei zentrale Begriffe der Erkenntnistheorie, den Begriff der epistemischen Rechtfertigung und den der Wahrheit, als normative Begriffe zu deuten. In Kontrast zur gängigen Auffassung in der zeitgenössischen Erkenntnistheorie soll gezeigt werden, dass beide Begriffe primär eine präskriptive und nur sekundär eine deskriptive Bedeutung haben, d.h. sie werden primär nicht zum Beschreiben, sondern zum epistemischen Empfehlen gebraucht. Eine moderate nicht-deskriptivistische Theorie, die sich eng an Richard Hares Metaethik anlehnt, wird so entwickelt und gegen verschiedene Einwände verteidigt. Aus der Normativität von Rechtfertigungs- und Wahrheitsbegriff werden zudem entscheidende Adäquatheitsbedingungen für substantielle Theorien beider Begriffe abgeleitet. Weder kann der Rechtfertigungsbegriff durch weitere normative Begriffe substantiell bestimmt noch naturalisiert werden. Die Struktur epistemischer Rechtfertigung ist weder kohärentistisch noch rein fundamentalistisch. Für den Wahrheitsbegriff ergibt sich, dass er, obwohl er keine primäre deskriptive Bedeutung hat, deswegen nicht semantisch redundant ist, wie deflationistische Wahrheitstheorien behaupten.

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