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Der Mythos des Singulären : eine Untersuchung zur Struktur kollektiven Handelns / David P. Schweikard.

By: Material type: TextSeries: Schöningh, Fink and mentis Religious Studies, Theology and Philosophy E-Books Online, Collection 2007-2012, ISBN: 9783657100088Publisher: Paderborn : mentis Verlag, 2011Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783957438829
Other title:
  • Untersuchung zur Struktur kollektiven Handelns
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Der Mythos des Singulären: eine Untersuchung zur Struktur kollektiven Handelns,LOC classification:
  • B63 .S39 2011
Online resources: Summary: Gemeinsame Aktivitäten, von spontanem Kooperieren von zwei Akteuren bis zum Handeln in oder von in komplexer Weise organisierten Kollektiven, gehören zu den Grundphänomenen des alltäglichen menschlichen Lebens. Diese Untersuchung ist den zentralen handlungstheoretischen und sozialontologischen Problemen gewidmet, die diese Phänomene aufwerfen. Es wird unter Rekurs auf neuere Literatur zu kollektiver Intentionalität und Sozialontologie ein systematischer Vorschlag zur Individuation kollektiver Handlungen, zur Intentionalität gemeinsamen Handelns und zur Akteurschaft von Kollektiven entwickelt. Die Hauptthese dieses Vorschlags ist kritisch gegen Spielarten reduktionistischer und individualistischer Analysen gewendet und besagt, dass kollektives Handeln nur dann adäquat analysiert werden kann, wenn die Vorstellung, es sei durch Zusammensetzungen aus für sich vollständig bestimmten individuellen Handlungen und Absichten gekennzeichnet, aufgegeben wird. Im Einzelnen wird für eine nicht-reduktive Analyse gemeinsamer Handlungsabsichten sowie für die Auffassung argumentiert, dass bestimmte Kollektive eine Art interner Struktur aufweisen, die ihre Anerkennung als Akteure rechtfertigt.
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Originally presented as the author's thesis (doctoral)--Universität zu Köln, 2009.

Includes bibliographical references (p. [443]-458) and indexes.

Gemeinsame Aktivitäten, von spontanem Kooperieren von zwei Akteuren bis zum Handeln in oder von in komplexer Weise organisierten Kollektiven, gehören zu den Grundphänomenen des alltäglichen menschlichen Lebens. Diese Untersuchung ist den zentralen handlungstheoretischen und sozialontologischen Problemen gewidmet, die diese Phänomene aufwerfen. Es wird unter Rekurs auf neuere Literatur zu kollektiver Intentionalität und Sozialontologie ein systematischer Vorschlag zur Individuation kollektiver Handlungen, zur Intentionalität gemeinsamen Handelns und zur Akteurschaft von Kollektiven entwickelt. Die Hauptthese dieses Vorschlags ist kritisch gegen Spielarten reduktionistischer und individualistischer Analysen gewendet und besagt, dass kollektives Handeln nur dann adäquat analysiert werden kann, wenn die Vorstellung, es sei durch Zusammensetzungen aus für sich vollständig bestimmten individuellen Handlungen und Absichten gekennzeichnet, aufgegeben wird. Im Einzelnen wird für eine nicht-reduktive Analyse gemeinsamer Handlungsabsichten sowie für die Auffassung argumentiert, dass bestimmte Kollektive eine Art interner Struktur aufweisen, die ihre Anerkennung als Akteure rechtfertigt.

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