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Valentin und Namelos : Mittelniederdeutsch und Neuhochdeutsch / edited by Erika Langbroek und Annelies Roeleveld.

Contributor(s): Material type: TextLanguage: German Series: Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur ; 127. | Literature and Cultural Studies - Book Archive pre-2000Publisher: Leiden ; Boston : Brill, 1997Copyright date: ©1997Description: 1 online resource (200 pages) : illustrationsContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9789004657625
Other title:
  • Mittelniederdeutsch und Neuhochdeutsch
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Valentin und Namelos : Mittelniederdeutsch und Neuhochdeutsch.DDC classification:
  • 839.411 23
LOC classification:
  • PN687
Online resources:
Contents:
Preliminary Material / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Einleitung / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Abbildungen / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Text und Übersetzung / Erika Langbroek , Annelies Roeleveld , and Arend Quak -- Bibliographie / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld.
Summary: In der Geschichte von Valentin und Namelos, die nach der Stockholmer Handschrift Holm. Vu 73 diplomatisch neu ediert wird, findet man eine Reihe von Stoffmotiven, die in mittelalterlichen Versepen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. So geht es um Zwillingsbrüder, die einander nicht kennen, da sie gleich nach der Geburt ausgesetzt wurden. Valentin, der in einem Kästchen in einen See gelegt wurde, wird von einer Prinzessin gefunden und aufgezogen; um Namelos kümmert sich eine Wölfin, die ihn am Waldrand findet. Als Valentin seinem Bruder später im Kampf begegnet, zeigt sich die wunderbare Kraft ihrer Verwandtschaft. Bei der Suche nach den Eltern bewähren die beiden sich im Kampf gegen viele Verräter und zwei gewalttätige Riesen. Die Zauberkraft von zwei Ringen und die Nähe von zwei Tieren, einem Panther und einer kleinen Schlange, bestimmen die Handlung an wichtigen Erzählmomenten. Der fiktive geschichtliche Hintergrund ist die höfische Welt des französischen Königs Pipping, des ungarischen Königs Crisosmus und der Kampf der Könige gegen die Heiden. Wahrscheinlich ist die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert eine Abschrift einer mittel-niederdeutschen Kurzfassung der Geschichte, die in drei episch breiten mittelniederländischen Textfragmenten ebenfalls überliefert wurde.
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Includes bibliographical references and index.

Preliminary Material / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Einleitung / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Abbildungen / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld -- Text und Übersetzung / Erika Langbroek , Annelies Roeleveld , and Arend Quak -- Bibliographie / Erika Langbroek and Annelies Roeleveld.

In der Geschichte von Valentin und Namelos, die nach der Stockholmer Handschrift Holm. Vu 73 diplomatisch neu ediert wird, findet man eine Reihe von Stoffmotiven, die in mittelalterlichen Versepen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. So geht es um Zwillingsbrüder, die einander nicht kennen, da sie gleich nach der Geburt ausgesetzt wurden. Valentin, der in einem Kästchen in einen See gelegt wurde, wird von einer Prinzessin gefunden und aufgezogen; um Namelos kümmert sich eine Wölfin, die ihn am Waldrand findet. Als Valentin seinem Bruder später im Kampf begegnet, zeigt sich die wunderbare Kraft ihrer Verwandtschaft. Bei der Suche nach den Eltern bewähren die beiden sich im Kampf gegen viele Verräter und zwei gewalttätige Riesen. Die Zauberkraft von zwei Ringen und die Nähe von zwei Tieren, einem Panther und einer kleinen Schlange, bestimmen die Handlung an wichtigen Erzählmomenten. Der fiktive geschichtliche Hintergrund ist die höfische Welt des französischen Königs Pipping, des ungarischen Königs Crisosmus und der Kampf der Könige gegen die Heiden. Wahrscheinlich ist die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert eine Abschrift einer mittel-niederdeutschen Kurzfassung der Geschichte, die in drei episch breiten mittelniederländischen Textfragmenten ebenfalls überliefert wurde.

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