GHU Logo
The Great Heights University Library
Academic discovery, digital access, and research support

Theater der Zäsur : antike Tragödie im Theater seit den 1960er Jahren / Matthias Dreyer.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2013-2017, ISBN: 9783657100064Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2014Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846757192
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Theater der Zäsur: antike Tragödie im Theater seit den 1960er Jahren,LOC classification:
  • PN1892 .D74 2014
Online resources:
Contents:
Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung – Geschichtlichkeit im Theater Denken -- Vergegenwärtigung – Zur Rhetorik des Überzeitlichen -- Historisierung – Antike Tragödie und Episches Theater -- Dionysische Zäsur – der Rausch im Widerspruch -- Verdrängtes Kollektiv – Zur Wiederkehr des Chors -- Theater der Landschaft – Zur Unterbrechung des Mythos -- Gespenst der Tragödie – Zur Leere der Geschichte -- Exodos – Zum Schluss -- Literatur- und Quellenverzeichnis.
Summary: Theater sucht das Zeitgenössische – und findet es in der Auseinandersetzung mit der antiken Tragödie. Besonders seit den 1960er Jahren wird sie zentral für die ästhetische Erneuerung. Das Fremde des Materials eignet sich, um das gegenwärtige Theater anders zu denken. Das schafft nur, wer mit der Antike nicht das ›Zeitlose‹ verfolgt, sondern mit der produktiven Kraft des Geschichtlichen experimentiert. Die Studie deckt die ›andere‹ Geschichte der antiken Tragödie auf, die von Brechts Theaterarbeit ausgeht, Künstler wie Klaus-Michael Grüber, Einar Schleef oder Robert Wilson betrifft und bis zum experimentellen Theater und zur Performance unserer Zeit führt. Die ästhetischen Positionen werden in ihren Kontexten von Tragödientheorie, Ästhetik und Geschichtsphilosophie dargestellt. Sie widersetzen sich einer herkömmlichen Vergegenwärtigung, die universelle Wahrheiten beschwört. Stattdessen arbeiten sie die historischen Spuren heraus, von denen die Präsenz des Theaters durchzogen ist. Jenes Bewusstsein für Geschichtlichkeit, das in der Begegnung mit der antiken Tragödie entsteht, ist für die Entwicklung des kritischen Theaters von zentraler Bedeutung. So wird die Tragödie wieder zu einem Ort, um die Möglichkeiten eines verändernden Einschnitts zu denken, einer Zäsur.
Tags from this library: No tags from this library for this title. Log in to add tags.
Star ratings
    Average rating: 0.0 (0 votes)
No physical items for this record

Revision of the author's thesis (doctoral)--Freie Universität Berlin, 2011.

Includes bibliographical references (pages 303-327).

Preliminary Material -- Vorwort -- Einleitung – Geschichtlichkeit im Theater Denken -- Vergegenwärtigung – Zur Rhetorik des Überzeitlichen -- Historisierung – Antike Tragödie und Episches Theater -- Dionysische Zäsur – der Rausch im Widerspruch -- Verdrängtes Kollektiv – Zur Wiederkehr des Chors -- Theater der Landschaft – Zur Unterbrechung des Mythos -- Gespenst der Tragödie – Zur Leere der Geschichte -- Exodos – Zum Schluss -- Literatur- und Quellenverzeichnis.

Theater sucht das Zeitgenössische – und findet es in der Auseinandersetzung mit der antiken Tragödie. Besonders seit den 1960er Jahren wird sie zentral für die ästhetische Erneuerung. Das Fremde des Materials eignet sich, um das gegenwärtige Theater anders zu denken. Das schafft nur, wer mit der Antike nicht das ›Zeitlose‹ verfolgt, sondern mit der produktiven Kraft des Geschichtlichen experimentiert. Die Studie deckt die ›andere‹ Geschichte der antiken Tragödie auf, die von Brechts Theaterarbeit ausgeht, Künstler wie Klaus-Michael Grüber, Einar Schleef oder Robert Wilson betrifft und bis zum experimentellen Theater und zur Performance unserer Zeit führt. Die ästhetischen Positionen werden in ihren Kontexten von Tragödientheorie, Ästhetik und Geschichtsphilosophie dargestellt. Sie widersetzen sich einer herkömmlichen Vergegenwärtigung, die universelle Wahrheiten beschwört. Stattdessen arbeiten sie die historischen Spuren heraus, von denen die Präsenz des Theaters durchzogen ist. Jenes Bewusstsein für Geschichtlichkeit, das in der Begegnung mit der antiken Tragödie entsteht, ist für die Entwicklung des kritischen Theaters von zentraler Bedeutung. So wird die Tragödie wieder zu einem Ort, um die Möglichkeiten eines verändernden Einschnitts zu denken, einer Zäsur.

There are no comments on this title.

to post a comment.