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Hermetische Architektur : Überlegungen zu einer grundsätzlichen Dimension / Andreas K. Vetter.

By: Material type: TextSeries: Schöningh and Fink Literature and Culture Studies E-Books, Collection 2020, ISBN: 9783657100200Publisher: Paderborn : Wilhelm Fink Verlag, 2019Description: 1 online resourceContent type:
  • text
Media type:
  • computer
Carrier type:
  • online resource
ISBN:
  • 9783846764701
  • 9783770564705
Other title:
  • Überlegungen zu einer grundsätzlichen Dimension
Subject(s): Additional physical formats: Print version:: Hermetische Architektur: Überlegungen zu einer grundsätzlichen Dimension, DDC classification:
  • 747.05 23
LOC classification:
  • NA730.C2
Online resources:
Contents:
Front Matter -- Copyright page -- Einleitung -- Uraspekte des Geschlossenseins -- Conditio humana -- Künstliche Raumbildung -- Metaphysische Dimensionen -- Die Wand als Schutzschirm und funktionales Trennmedium -- Wand -- Distanzierung -- Topos Mauer -- Bunker -- Die Wand als sichernde Fassung des Beinhalteten -- Einschluss -- Schutz des Außen -- Geschlossene Systeme -- Systemische Ausgliederung und partielle Verschließung -- Areal und Plinthe -- Innere Zonierung -- Verschlossene Sektoren -- Konzentration des Inhaltlichen -- Sakrale Transponder -- Geschlossene Öffentlichkeit -- Privatissime -- Interieur -- Camera -- Demonstrative Verschlossenheit -- Flächigkeit -- Verschließung -- Verschlossenheit -- Abschreckung -- Abtrennung -- Vorhang -- Eingrabung -- Unsichtbarkeit -- Abwehrende Gestalt -- Hülle -- Großform -- Schwarz -- Visuelle Offenheit und Faktische Unzugänglichkeit -- Distinktion -- Grauen und Unheimlichkeit -- Einglasung -- Vierte Wand -- Immanente Verschließung des Architektonischen -- Komplexität -- Systemische Autarkie -- Unmöglichkeit des Zugangs -- Defizitäre Architektur -- Die Problematik des Virtuellen -- Epilog -- Back Matter -- Anhang -- Abbildungsverzeichnis -- Register.
Summary: Auch wenn dies auf den ersten Blick hin paradox erscheint, da ein Gebäude allein deshalb errichtet wird, um dem Menschen zu nützen und er es folglich auch betreten können muss, gibt es erstaunlich viele Aspekte, in denen etwas aufscheint, das man als ein grundsätzliches, hermetisches Geschlossensein beschreiben kann. Dies betrifft nicht nur ausgeführte Bauten, sondern auch theoretische Konzepte und Visionen. Um sich diesem Topos zu nähern, werden nicht nur offensichtlich für das Blockieren, Distanzieren oder Einschließen entworfene Bautypen wie militärische Bauwerke, Gefängnisse oder das allgemeine Prinzip der Wand behandelt. Die Untersuchung widmet sich auch performativen Elementen der Außenwirkung, subtilen räumlichen Ausgliederungen oder Phänomenen wie Spiegelung und Absenz. Der bewusst weit gefasste Betrachtungsrahmen reflektiert dabei mythisch-archaische sowie historische und aktuelle Architekturen, ergänzt durch kulturwissenschaftliche Aspekte des Bauens.
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Front Matter -- Copyright page -- Einleitung -- Uraspekte des Geschlossenseins -- Conditio humana -- Künstliche Raumbildung -- Metaphysische Dimensionen -- Die Wand als Schutzschirm und funktionales Trennmedium -- Wand -- Distanzierung -- Topos Mauer -- Bunker -- Die Wand als sichernde Fassung des Beinhalteten -- Einschluss -- Schutz des Außen -- Geschlossene Systeme -- Systemische Ausgliederung und partielle Verschließung -- Areal und Plinthe -- Innere Zonierung -- Verschlossene Sektoren -- Konzentration des Inhaltlichen -- Sakrale Transponder -- Geschlossene Öffentlichkeit -- Privatissime -- Interieur -- Camera -- Demonstrative Verschlossenheit -- Flächigkeit -- Verschließung -- Verschlossenheit -- Abschreckung -- Abtrennung -- Vorhang -- Eingrabung -- Unsichtbarkeit -- Abwehrende Gestalt -- Hülle -- Großform -- Schwarz -- Visuelle Offenheit und Faktische Unzugänglichkeit -- Distinktion -- Grauen und Unheimlichkeit -- Einglasung -- Vierte Wand -- Immanente Verschließung des Architektonischen -- Komplexität -- Systemische Autarkie -- Unmöglichkeit des Zugangs -- Defizitäre Architektur -- Die Problematik des Virtuellen -- Epilog -- Back Matter -- Anhang -- Abbildungsverzeichnis -- Register.

Auch wenn dies auf den ersten Blick hin paradox erscheint, da ein Gebäude allein deshalb errichtet wird, um dem Menschen zu nützen und er es folglich auch betreten können muss, gibt es erstaunlich viele Aspekte, in denen etwas aufscheint, das man als ein grundsätzliches, hermetisches Geschlossensein beschreiben kann. Dies betrifft nicht nur ausgeführte Bauten, sondern auch theoretische Konzepte und Visionen. Um sich diesem Topos zu nähern, werden nicht nur offensichtlich für das Blockieren, Distanzieren oder Einschließen entworfene Bautypen wie militärische Bauwerke, Gefängnisse oder das allgemeine Prinzip der Wand behandelt. Die Untersuchung widmet sich auch performativen Elementen der Außenwirkung, subtilen räumlichen Ausgliederungen oder Phänomenen wie Spiegelung und Absenz. Der bewusst weit gefasste Betrachtungsrahmen reflektiert dabei mythisch-archaische sowie historische und aktuelle Architekturen, ergänzt durch kulturwissenschaftliche Aspekte des Bauens.

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